Kanadas Ureinwohner

Kanada ist ein Land, in dem verschiedene indianische Gruppen leben. Die meisten, die zu diesen zählen, sind Inuit und Métis. Zusätzlich gibt es noch die First Nations, die in Kanada leben. Laut der Kanadischen Konstitution von 1982 sind es diese drei Gruppen, die offiziell als solche anerkannt werden. Zusammen sind es die Inuit, Métis und die First Nations.

Zu den First Nations gehören die meisten. Mehr als 600.000 Kanadier zählen sich zu ihnen. Mehr als 70 Sprachen werden von ihnen gesprochen, was die unterschiedlichen Kulturkreise und Stämme aufzeigt, die unter den First Nations zusammen gezogen sind. Sie haben eine eigene Flagge, die der kanadischen ähnelt. Genauso wie diese hat sie den rot-weiß-rot Streifenverlauf, doch statt des Eichenblattes das Gesicht des Indian Chief.

Die Inuit sind die kleinste Ureinwohner-Gruppe. Es zählen sich nur knappe 45.000 Menschen zu ihnen zugehörig. Als die Europäer sich auf dem kanadischen Boden ansiedelten, dezimierten sie die Inuit auf drastische Weise, größtenteils durch das einschleppen von Krankheiten, die für die Inuit tödlich waren. Erst kürzlich hat die kanadische Regierung die Inuit öffentlich anerkannt und hilft Schulen zu bauen. Doch sie können immer noch nicht von den Vorteilen, die den anderen indianischen Minderheiten zuteil kommen, profitieren.

Mehr als 292.000 Menschen identifizieren sich als Teil der Métis in Kanada. Sie nennen sich selber Métis und nicht Ureinwohner. Zu den kleinen Gruppen, die dazu gehören, zählen die Anishinabe, Algonquin und Menominee. Es gibt nur zwei Sprachrichtungen, die die Métis sprechen, Métis Französisch und Michif.